ReVox
ReVox Bandmaschinen – Schweizer Audiogeschichte und analogen Musikgenuss erleben
ReVox Bandmaschinen gehören zu den bekannten Klassikern der analogen Audiotechnik. Sie verbinden die Freude an offen laufenden Tonbandspulen mit einer Entwicklungstradition, die eng mit professioneller Studiotechnik verbunden ist. Für Musikliebhaber und Sammler liegt ihr Reiz in der Verbindung von Aufnahmefunktion, durchdachter Bedienung und einer bis heute lebendigen Markengeschichte.
Von Willi Studers Werkstatt zur renommierten Audiomarke
Die Geschichte begann 1948 im schweizerischen Herisau. Dort gründete Willi Studer seine Firma für elektronische Apparate und wandte sich bald der Entwicklung von Tonbandgeräten zu. Auf die zunächst unter dem Namen Dynavox angebotenen Geräte folgte 1951 der ReVox T26.
Ab 1952 entstanden zwei eng verbundene Produktlinien: Studer für professionelle Studios und Rundfunkanstalten, ReVox für private Musikhörer mit hohen Ansprüchen. Diese gemeinsame Herkunft erklärt die besondere Stellung der ReVox Tonbandmaschinen zwischen heimischer HiFi-Anlage und professioneller Aufnahmetechnik.
1960 erweiterte die D36 die Möglichkeiten hochwertiger Stereoaufnahmen. Die nachfolgenden Generationen machten ReVox für immer mehr Tonbandfreunde interessant.
A77 und B77 – Klassiker einer erfolgreichen Entwicklung
Mit der ab 1967 angebotenen ReVox A77 entstand eine besonders erfolgreiche Modellreihe. Ihre Dreimotorenkonstruktion, die übersichtliche Bedienung und die Möglichkeiten zur Aufnahme und Wiedergabe begründeten ihren anhaltenden Ruf.
Die B77 führte diese Entwicklung in den späten 1970er-Jahren fort. Gemeinsam stehen A77 und B77 für eine Zeit, in der anspruchsvolle Musikaufnahmen auch außerhalb großer Studios möglich wurden. Weitere Modelle wie die A700 ergänzten die Bandmaschinenwelt von ReVox.
Die Geschichte reicht bis in die Gegenwart: 2024 stellte ReVox die B77 MK III vor und knüpfte damit erneut an seine analoge Tradition an.
Qualität schätzen – den Zustand kritisch prüfen
Der gute Ruf einer ReVox Bandmaschine ist ein überzeugender Ausgangspunkt, ersetzt bei einem historischen Gerät jedoch keine Zustandsprüfung. Tonköpfe, Andruckrolle, Bandführung, Bremsen und elektronische Bauteile können altersbedingten Verschleiß aufweisen.
Eine fachgerecht ausgeführte und dokumentierte Revision kann die Grundlage für eine zuverlässige Nutzung schaffen. Entscheidend sind konkrete Angaben zu ersetzten Teilen, geprüften Funktionen, Kopfjustage und Einmessung. Vorhandene Messprotokolle helfen, Aufnahme- und Wiedergabeeigenschaften nachvollziehbar zu beurteilen.
Auch die passende Ausführung ist wichtig: Zweispur- und Vierspurgeräte, unterschiedliche Bandgeschwindigkeiten und Entzerrungen erfüllen verschiedene Anforderungen. Stimmen Sie diese Merkmale auf Ihre Tonbänder und geplanten Aufnahmen ab.
ReVox Bandmaschinen bei Genesis audioline entdecken
Entdecken Sie ReVox Bandmaschinen bei Genesis audioline – AnalogWerk und vergleichen Sie die jeweiligen Angebote nach Modell, Ausstattung, Zustand und Revisionsumfang. Die Produktbeschreibungen informieren über den Lieferumfang und helfen bei der Auswahl des passenden Geräts.
Ob für eigene Aufnahmen, vorhandene Tonbandsammlungen oder die Freude an klassischer HiFi-Technik: Eine sorgfältig ausgewählte ReVox Tonbandmaschine verbindet ein Stück Audiogeschichte mit einem besonderen Musikerlebnis.










